
Schritt für Schritt zum eigenen Kachelkamin
Das Eigenheim ist gebaut. Man sitzt zufrieden in seinem Wohnzimmer und man merkt, das etwas fehlt. Ist es die Deko, der Schrank? Irgend etwas lässt einen unruhig durch das Haus laufen. So ging es Tanja (T) und Bernd (B), bis sie sich anschauten und die Idee eines eigenen Kachelkamins Gestalt annahm. Da Tanja bei Hark arbeitet, lag es auf der Hand sich für einen Kamin aus dem Hause Hark zu entscheiden, oder?
Aber von der Idee bis zum fertigen Schmuckstück im Wohnzimmer ist es ein weiter Weg, selbst wenn man beim Hersteller arbeitet. Die Facebook-Crew (fb) von Hark hat deshalb ihre Kollegin und ihren Mann interviewt und das kam dabei heraus:
fb: Wie seid ihr auf die Idee gekommen einen Kamin von Hark bauen zu lassen?
T: Was soll ich sagen? Ich arbeite bei Hark und da lag es natürlich auf der Hand auch hier einen Kamin zu kaufen. Wie heute üblich haben wir im Internet recherchiert und es ist unglaublich, wie viele Internetseiten es zum Thema Kamine- und Kachelöfen gibt. Wir waren froh direkt mit den Fachberatern reden zu können. Es gibt so viele Fragen, die zu beantworten sind. Da kann auch das Internet nicht helfen.
fb: Habt ihr Hark nur ausgewählt weil du dort arbeitest?
T: Nein, nicht nur. Ausschlaggebend war wirklich die lange Erfahrung und die gute Beratung. Obwohl ich bei Hark tätig bin, gibt es unzählige technische Details die es zu klären gilt. Da muss man einfach einen Fachmann fragen.
fb: Ihr wurdet also ausführlich beraten, was passierte dann?
T: Nach der ausführlichen Beratung und dem Besuch eines Kollegen aus dem Fachberaterteam in unserem Haus, wurde unser Traumkamin individuell für uns gebaut. In Form und Farbe ganz wie wir es uns gewünscht haben“.
fb: War es schwierig den Kamin aufzubauen?
T: Das haben wir machen lassen. Das erfahrene Montageteam weiß was es tut. Da wir beide berufstätig sind, haben wir den Kamin bauen lassen. Es fehlte uns einfach die Zeit.
fb: Wie lief die Montage ab?
B: 14 Tage vor Montagebeginn bekamen wir eine Nachricht mit dem Termin von Hark. Pünktlich standen die Monteure vor der Haustür und begangen mit den Arbeiten. Zuerst wurden überall Pappen und Folien verlegt und verklebt um die Böden und Wände nicht zu beschädigen oder zu verschmutzen.
fb: Waren irgendwelche Vorarbeiten eurerseits nötig?
T: Nein, nachdem klar war, das im Stellbereich des Kamins keine Fußbodenheizung, Elektrokabel oder Rohre verlaufen, konnte direkt mit dem Aufbau begonnen werden. Zuerst wurden die Kernbohrung im Schornstein und im Boden gemacht und dann ging es schon fast los.
fb: Eine Bodenbohrung?
B: Die Bodenbohrung ist für die Frischluft. Damit ist der Kamin nicht abhängig von der Raumluft.
fb: Und dann? Was wurde dann gebaut?
T: Zuerst wurden alle Maße nochmals kontrolliert. Im Anschluss daran wurde die Stellfläche auf dem Boden mit Klebeband gekennzeichnet und der Heizeinsatz aufgestellt. Dann wurde das Unterteil des Kamins, Sockel glaube ich, aufgestellt.
fb: Musste nichts gemauert werden?
T: Jaein, die Kaminteile werden ja schon vorgefertigt. Das ist ja die Besonderheit an Hark Kaminen. Die Module wurden bei uns nur noch zusammengefügt und verklebt. Dadurch gibt es viel weniger Schmutz und alles geht schneller. Die Monteure haben erzählt, dass jeder Ofen im Werk „lose“zusammengesetzt wird. So kann nichts schief gehen.
fb: Wenn die Teile vorgefertigt sind, ist es denn dann ein echter Kachelkamin?
T: Natürlich. Die einzelnen Kacheln werden ja mit einer speziellen Masse „Vergossen“ das ist nicht anders als wenn der Ofenbauer Reihe für Reihe mauert und trocknen lässt.
fb: Wie wird so ein Kachelkamin am Schornstein angeschlossen?
T: Das sah ganz einfach aus. Die Rohre werden lediglich zusammengesteckt. Nur das Wandfutter wurde mit Mörtel eingesetzt.
fb: Wie wurden die Oberflächen vom Kachelkamin bearbeitetet?
T: Wir haben uns für einen Kachelkamin entschieden weil uns der Mix von Putz und Ofenkacheln so gut gefallen hat. Die Bereiche des Kamins ohne Ofenkacheln sind mit Putz verziert worden. Und die keramischen Ofenkacheln sind nur verfugt worden. Der Schleier vom Fugenmörtel wurde sofort entfernt. Am Ende war also keine Große „Schrubberei“ nötig.
fb: Konnte der Kamin dann sofort angezündet werden?
T: Leider nein. Das war das schlimmste! Der Kamin steht und man muss warten bis er getrocknet ist. Das dauert rund vier Wochen.
fb: Ist es schwierig so einen Kamin in Betrieb zu nehmen?
T: Eigentlich ganz einfach. Mit der Anleitung kann nichts schief gehen. Wir hatten das große Glück, dass Ofenbaumeister Ingo uns persönlich gezeigt hat, wie so ein Ofen richtig angezündet wird. Das hat wirklich nichts mehr mit dem Feuer machen aus dem Pfadfinderlager zu tun. Das Anzündholz wird oben aufgelegt. Dazu muss man wissen, das Holz von oben nach unten abbrennt.
Die Luft im Schornstein muss vorgewärmt werden, alles Dinge über die man nicht nachdenkt. Man lernt halt nicht aus.
fb: Jetzt wo der Kamin fertig ist, habt ihr euer Haus so wie ihr es euch wünscht?
T: Es ist perfekt geworden. Wir genießen die Abende vor dem Kamin. Die Wärme und das flackernde Feuer lassen einen den Alltag vergessen. Man kann wirklich entspannt seinen Feierabend genießen.
Toller Nebeneffekt: Man spart auch noch Heizkosten. Das hatten wir bei der Anschaffung gar nicht bedacht. Jetzt freuen wir uns umso mehr.
fb: Vielen Dank und viel Spaß mit eurem Kamin.


