Glossar
Der Abgasmassenstrom ist die Luftmenge und die vergaste Brennstoffmenge, die vermischt durch den Schornstein ins Freie geführt wird. Die Feuerstelle entnimmt dem Aufstellraum eine bestimmte Menge Luft, die zur Verbrennung benötigt wird. Diese verbindet sich mit den erzeugten Abgasen aus dem Brennstoff.
Die Abgase von Brennwertgeräten können aufgrund der niedrigen Temperaturen durch ein kostengünstiges Abgassystem direkt abgeführt werden. Dadurch ist ein Schornstein nicht zwingend notwendig.
Die Abgastemperatur ist die Temperatur, die die Rauchgase im Rauchrohr der Feuerstelle aufweisen. Die für die jeweilige Feuerstelle angegebene Temperatur wurde von der Prüfstelle bei der EN-Prüfung gemessen.
Die Farbe der Asche gibt Auskunft über die Verbrennung in Ihrer Feuerstätte. Eine dunkle Färbung der Asche deutet auf Holzkohlereste hin. Dies bedeutet, dass die Verbrennung in diesem Fall unvollständig erfolgt. Grund dafür kann die Verwendung von zu feuchtem Holz oder die Zufuhr von zu wenig Verbrennungsluft sein. Bei einer sauberen und umweltbewussten Verbrennung entsteht eine feine weiße Asche, die Sie auch als Gartendünger nutzen können.
Über einen Temperaturfühler und ein Kapillarröhrchen wird die Verbrennungsluftzufuhr des Heizeinsatzes oder Kaminofens automatisch in Abhängigkeit von der Abgastemperatur geregelt. Die einmal eingestellte Wärmeleistung wird so während des Abbrands einer Brennstofffüllung automatisch gehalten.
Umgangssprachlich auch als „Handtuchtrockner“ bezeichneter Radiator. Erhältlich ist er in verschiedenen Baugrößen und Farben. Bei einer Ausrüstung mit einer elektrischen Heizpatrone (Zubehör) kann der Badheizkörper auch im Sommer betrieben werden.
Ein Heizeinsatz oder Kaminofen der Bauart 1 hat eine selbstschließende Feuerraumtür, die einen Betrieb mit offenem Feuerraum nicht zulässt. Dadurch können jedoch unter bestimmten Voraussetzungen mehrere Feuerstellen an einen Schornstein angeschlossen werden und es kann in der Regel auf die Erstellung einer Frischluftzufuhr verzichtet werden.
Heizeinsätze der Bauart 2 haben eine nicht selbstschließende Feuerraumtür und dürfen nicht mit anderen Heizgeräten an einem Schornstein betrieben werden. Der Betrieb einer solchen Feuerstätte kann wahlweise offen oder geschlossen erfolgen. Eine externe Frischluftzufuhr muss sichergestellt sein.
Der Bodenbelag, auf den ein Kaminofen gestellt wird, muss aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen. Ist dies nicht der Fall, muss der Bodenbelag unter dem Kaminofen geschützt werden. Das kann mit einer Bodenplatte aus Glas, Stahlblech oder Granit erfolgen.
Wenn die Anbauwände von Kaminen oder Kachelöfen aus brennbaren Bestandteilen bestehen, müssen diese gegenüber der Hitzeeinwirkung besonders geschützt werden. Dies erfolgt mit einer zusätzlichen Vormauerung aus mineralischen Baustoffen.
Bei der Brauchwasserglocke handelt es sich, vereinfacht gesagt, um einen Brauchwasserspeicher, der in einen Pufferspeicher integriert ist. Um einen bestmöglichen Korrosionsschutz gewährleisten zu können, verfügt die Glocke innen über eine glasartige Oberfläche (Emaillierung). Diese ist lebensmittelhygienisch völlig einwandfrei und absolut geschmacksneutral. Zusätzlich findet eine Schutzanode (Opferanode) aus Magnesium Verwendung, die eine Rostbildung verhindert. Die Größe der Brauchwasserglocke muß der Anzahl und dem Bedarf der zu versorgenden Personen entsprechen.
Ein Speicher zur Erwärmung von Brauchwasser (zum duschen, spülen, etc.) durch einen Heizkessel. Dieser ist in verschiedenen Größen und Bauformen (Standspeicher, Unterbauspeicher oder Solarspeicher) lieferbar.
Der Brennwert ist die, auf die Brennstoffmenge bezogene Energie, die bei vollständiger Verbrennung frei wird, wenn das Abgas auf die Bezugstemperatur von 25 °C zurückgekühlt wird. Hierbei kondensiert der im Abgas durch die Verbrennung entstandene Wasserdampf und gibt seine Kondensationswärme ab.
Ein Wärmeerzeuger, der so konstruiert ist, dass die latente (nicht fühlbare) Wärme, die im Wasserdampf enthalten ist, im Verbrennungsraum kondensiert. Dadurch ergibt sich ein sehr hoher Wirkungsgrad (bis zu 110,0 %). Das HARK-Brennwertgerät ist besonders für die Kombination mit dem HARK-Kombipufferspeicher geeignet.
Brennwertgeräte ermöglichen eine Wärmerückgewinnung aus den Abgasen. Hierbei werden die heißen Abgase im Gerät stark abgekühlt, wobei die zusätzlich gewonnene Wärme an einen internen Wärmetauscher nutzbar abgegeben wird. Hierdurch ergibt sich ein deutlich höherer Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Öl- oder Gaskesseln. Die Abgase können aufgrund der niedrigen Temperaturen durch ein kostengünstiges Abgassystem direkt abgeführt werden. Dadurch ist ein Schornstein nicht zwingend notwendig.
Dieser Kaminofen ist für den Dauerbrand ausgerüstet und geprüft. Durch die Ausstattung mit einer Gussfeuerraummulde kann in Verbindung mit dem Automatikregler Steinkohle verfeuert werden. Der Kaminofen bleibt so über mehrere Stunden (auch über Nacht) in Betrieb, ohne dass Brennstoff nachgelegt werden muss.
Eine Dehnungsfuge ist die Fuge, mit der der Verbundestrich von dem schwimmenden Estrich getrennt wird.
Die DIN 18890 ist durch die EN 13240 abgelöst worden. Unter diese Norm fallen jetzt auch die Zeitfeuerstätten der alten DIN 18891.
Die DIN 18891 ist durch die EN13240 abgelöst worden. Unter diese Norm fallen jetzt auch die Dauerbrandfeuerstätten der alten DIN 18890.
Die DIN 18895 ist durch die EN 13229 abgelöst worden.


