Glossar
Umgangssprachlich auch als „Handtuchtrockner“ bezeichneter Radiator. Erhältlich ist er in verschiedenen Baugrößen und Farben. Bei einer Ausrüstung mit einer elektrischen Heizpatrone (Zubehör) kann der Badheizkörper auch im Sommer betrieben werden.
Ein Heizeinsatz oder Kaminofen der Bauart 1 hat eine selbstschließende Feuerraumtür, die einen Betrieb mit offenem Feuerraum nicht zulässt. Dadurch können jedoch unter bestimmten Voraussetzungen mehrere Feuerstellen an einen Schornstein angeschlossen werden und es kann in der Regel auf die Erstellung einer Frischluftzufuhr verzichtet werden.
Heizeinsätze der Bauart 2 haben eine nicht selbstschließende Feuerraumtür und dürfen nicht mit anderen Heizgeräten an einem Schornstein betrieben werden. Der Betrieb einer solchen Feuerstätte kann wahlweise offen oder geschlossen erfolgen. Eine externe Frischluftzufuhr muss sichergestellt sein.
Der Bodenbelag, auf den ein Kaminofen gestellt wird, muss aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen. Ist dies nicht der Fall, muss der Bodenbelag unter dem Kaminofen geschützt werden. Das kann mit einer Bodenplatte aus Glas, Stahlblech oder Granit erfolgen.
Wenn die Anbauwände von Kaminen oder Kachelöfen aus brennbaren Bestandteilen bestehen, müssen diese gegenüber der Hitzeeinwirkung besonders geschützt werden. Dies erfolgt mit einer zusätzlichen Vormauerung aus mineralischen Baustoffen.
Bei der Brauchwasserglocke handelt es sich, vereinfacht gesagt, um einen Brauchwasserspeicher, der in einen Pufferspeicher integriert ist. Um einen bestmöglichen Korrosionsschutz gewährleisten zu können, verfügt die Glocke innen über eine glasartige Oberfläche (Emaillierung). Diese ist lebensmittelhygienisch völlig einwandfrei und absolut geschmacksneutral. Zusätzlich findet eine Schutzanode (Opferanode) aus Magnesium Verwendung, die eine Rostbildung verhindert. Die Größe der Brauchwasserglocke muß der Anzahl und dem Bedarf der zu versorgenden Personen entsprechen.
Ein Speicher zur Erwärmung von Brauchwasser (zum duschen, spülen, etc.) durch einen Heizkessel. Dieser ist in verschiedenen Größen und Bauformen (Standspeicher, Unterbauspeicher oder Solarspeicher) lieferbar.
Der Brennwert ist die, auf die Brennstoffmenge bezogene Energie, die bei vollständiger Verbrennung frei wird, wenn das Abgas auf die Bezugstemperatur von 25 °C zurückgekühlt wird. Hierbei kondensiert der im Abgas durch die Verbrennung entstandene Wasserdampf und gibt seine Kondensationswärme ab.
Ein Wärmeerzeuger, der so konstruiert ist, dass die latente (nicht fühlbare) Wärme, die im Wasserdampf enthalten ist, im Verbrennungsraum kondensiert. Dadurch ergibt sich ein sehr hoher Wirkungsgrad (bis zu 110,0 %). Das HARK-Brennwertgerät ist besonders für die Kombination mit dem HARK-Kombipufferspeicher geeignet.
Brennwertgeräte ermöglichen eine Wärmerückgewinnung aus den Abgasen. Hierbei werden die heißen Abgase im Gerät stark abgekühlt, wobei die zusätzlich gewonnene Wärme an einen internen Wärmetauscher nutzbar abgegeben wird. Hierdurch ergibt sich ein deutlich höherer Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Öl- oder Gaskesseln. Die Abgase können aufgrund der niedrigen Temperaturen durch ein kostengünstiges Abgassystem direkt abgeführt werden. Dadurch ist ein Schornstein nicht zwingend notwendig.
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