Jetzt Gratis-Katalog bestellen und 10% Gutschein sichern.

Anmelden
Konto eröffnen

Was gilt es zu beachten?

Aufbau einer Kamin- oder Kachelofenanlage

Der richtige Aufbau von Kamin- und Kachelofenanlagen ist nicht ganz einfach. Um die Feuerstätte optimal in den Wohnraum zu integrieren und nutzen zu können, müssen verschiedene bauliche Voraussetzungen geschaffen werden. In der Regel ist es daher sinnvoll, die Anschaffung eines Kamins oder Kachelofens bereits in die Hausplanung einzubeziehen, um spätere Umbaumaßnahmen zu vermeiden.

Verbundestrich im Stellbereich des Kamins/Kachelofens

Für die Wärme- und Trittschalldämmung wird unter dem Fußboden-Estrich eine Styroporschicht eingebracht. Diese kann durch das Gewicht einer Kamin- oder Kachelofenanlage eingedrückt werden, was Risse im Fußboden zur Folge haben kann. Daher muss im Stellbereich ein Verbundetsrich mit einer besonders belastbaren Dämmschicht eingebracht werden. Der Verbundestrich sollte dem Verlauf des Kamin- oder Kachelofensockels entsprechen.

Versorgungsleitungen im Stellbereich der Feuerstätte

Haustechnische Versorgungsleitungen für Wasser, Gas oder Strom dürfen nicht in den Stellwänden einer Kamin- oder Kachelofenanlage verlegt werden. Trotz der Wärmedämmung, mit denen die Stellwände im Inneren der Kaminverkleidung versehen werden, können sich diese auf bis zu 80 Grad C erwärmen. Durch diese Erwärmung können die Versorgungsleitungen mit der Zeit Schaden nehmen. Zudem sind sie nach der Montage der Kaminanlage nicht mehr zugänglich. Bei einer eventuell notwendigen Reparatur der Leitungen müsste die Kaminanlage komplett demontiert werden.

Der richtige Schornstein

Der Durchmesser des Schornsteins sollte für eine optimale Betriebsweise genau auf den jeweiligen Kamineinsatz bzw. Kachelofeneinsatz abgestimmt sein. Zudem variiert die Höhe des Rauchrohranschlusses an den Schornstein von Modell zu Modell. Wenn der Kamin vor der Erstellung des Schornsteines ausgesucht wird, kann der Schornsteinbauer den Rauchrohranschluss bereits beim Bau des Schornsteines auf der richtigen Höhe berücksichtigen und den Durchmesser richtig dimensionieren.

Erstellung einer Frischluftzufuhr

Kaminanlagen, die auch mit offenem Feuerraum betrieben werden können, benötigen eine zusätzliche Frischluftzufuhr, da das vorhandene Raumvolumen als Verbrennungsluft nicht ausreicht. Hierzu ist es erforderlich, eine Frischluftleitung in Form eines flexiblen Aluminiumrohres von außen oder aus einem gut belüfteten Kellerraum (außer Heizungskeller) in den Stellbereich des Kamins zu legen. Die hierzu erforderlichen Wand- und Deckendurchbrüche können nach dem Kauf der Kaminanlage direkt bei der Hausplanung berücksichtigt werden.

Lüftungsanlagen

Dunstabzugshauben oder Badentlüftungen entziehen dem Haus größere Mengen Luft und können so auch den Betrieb einer Kamin- oder Kachelofenanlage beeinflussen. Beim Einbau einer Lüftungsanlage in Verbindung mit einer Holz-Feuerstätte ist daher zu beachten, dass dem Haus die durch die Lüftungsanlage entnommene Luftmenge wieder zugeführt wird. Dies kann durch die Erstellung einer externen Verbrennungsluftzufuhr oder den Einbau einer Lüftungsanlage erfolgen, die dem Haus die entnommene Luftmenge automatisch wieder zuführt.

Brandschutzmaßnahmen bei brennbaren Stellwänden

Besonders bei Fertighäusern können sich in den Stellwänden der Kamin- oder Kachelofenanlage brennbare Baustoffe wie Holz oder Rigips befinden. Ist dies der Fall, muss die betreffende Stellwand im Bereich der Kaminanlage entweder ausgespart und durch eine nicht-brennbare Stellwand ersetzt oder mit einer Brandschutzwand aus Gasbetonsteinen geschützt werden.

  • Fachberatung per WhatsApp und Chat
  • Über 60 Studios bundesweit
  • Bequeme Beratung per Telefon

Sie haben Fragen?

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sie interessieren sich für unsere Produkte?

Vor Ort oder per Katalog.