Kaminsanierung: Aus alt mach neu

Ein Bungalow aus den 70ern erhält einen modernen Kamin

Ein Kamin ist seit je her für viele der Inbegriff von Gemütlichkeit. Und so thronen in vielen alten Häusern oftmals noch alte Kamine und schlafen den Dornröschenschlaf. So auch in einem Bungalow aus den 70er Jahren. Seine ursprünglichen Besitzer hatten sich einen großen Eckkamin gegönnt. Komplett aus Ibbenbürener Sandstein gemauert, mit massivem Holzbalken als Sims, einer weißen Schürze mit grobem Reibeputz – und offen.

Was tut man nun, wenn man einen solch imposanten Mittbewohner samt Haus übernimmt?

Ein offener Kamin muss weichen

Die neuen Eigentümer entschieden sich nach eingehender Beratung mit den Experten von HARK für den Abbau des alten und die Montage eines neuen Kamins. Zwei Grundüberlegungen sind in diese Entscheidung eingeflossen: Effizienz und Design.

Effizienz: Höhere Wirkungsgrade und weniger Feinstaub

Ein Feuer im offenen Kamin hat zwar reichlich Charme, aber so gut wie keine Heizleistung für den Raum. Das kam für die neuen Eigentümer nicht in Frage. Ziel war es, mit dem neuen Kamin einen Großteil der Wohnfläche zu beheizen und damit die Heizungsanlage zu entlasten. Der Grundriss des alten Wohnzimmers wurde zur Küche hin geöffnet. So entstand ein neuer Raum von rund 60 Quadratmetern, der künftig mit dem neuen Kamin beheizbar sein sollte. Die Anforderungen waren neben einem geringen Holzverbrauch ein hoher Wirkungsgrad und möglichst wenig Feinstaub. Ganz klare Argumente gegen den offenen und für den Einbau eines modernen Kamins mit neuster Technologie.

Design: Neu ist manchmal besser

Der Bungalow war bei der Übernahme ein typischer Zeuge seiner Bauzeit und hätte durchaus auch als Filmkulisse erhalten werden können. Vollständig ausgekleidet mit Teppich-Auslegeware, die Decken verkleidet mit Holzpaneelen, die Küche mit Prilblumen-Fliesen, die Bäder in Pink und Orange – und mit einem echten Trümmer von Kamin. Das entsprach nicht ganz den Vorstellungen der neuen Eigentümer. Sie wünschten sich helle, lichte Räume mit klaren Linien – und nur einem Hauch Nostalgie. So wurden einige Elemente und auch Möbel erhalten und in das neue Einrichtungskonzept integriert. Beim Kamin war jedoch schnell klar: Hier ist neu in jedem Fall besser.

Der Umbau: Abbau des alten Kamins und Neuplanung 

Ein möglicher Umbau wurde gleich mit Beginn der Umbauphase besprochen und mitgedacht. So standen viele Möglichkeiten offen.

Der Abbau wurde direkt durch das Handwerker-Team vor Ort übernommen und hat ca. einen Tag in Anspruch genommen. Beim Abbau zeigte sich dann erst wie massiv der Kamin verbaut war und wie viel Wohnfläche er trotz der Eckposition einnahm.

Montage des neuen Kamins

Im Zuge der Planung wurde gemeinsam mit dem Architekten entschieden die alte Sandsteinwand im Wohnzimmer, an die auch der offene Kamin angrenzte, zu erhalten. Um einen Übergang für den neuen Kamin und zusätzliche Staufläche für das Feuerholz zu schaffen, wurde vor diese Längswand mit etwas Abstand eine neue Wand gesetzt und glatt verputzt. Diese „neu geschaffene Ecke“ bot nun die perfekte Bühne für einen schlanken Kamin mit klaren Linien und zurückhaltendem Design. Entschieden hat das Paar sich für einen Eckkamin der HARK Studioserie und einem Sims aus Carrara-Marmor.

  • Dank der Modulbauweise ist der Aufbau unkompliziert und innerhalb eines Tages abgeschlossen.
  • Die Oberfläche der Beton-Module kann problemlos mit einer Silikat-Farbe gestrichen werden. Das Äußere des Kamins lässt sich so immer wieder verändern und an das Einrichtungskonzept anpassen.
  • Herzstück des Systemkamins ist die ECOplus Verbrennungstechnologie, die für einen effizienten Abbrand und einen Wirkungsgrad von bis zu 80 Prozent sorgt. Der keramische Feinstaubfilter reduziert die Emissionen auf ein Minimum.

Kamin mit großer Sichtscheibe

Die große Sichtscheibe über Eck gibt einen großzügigen Blick von zwei Seiten auf das heimelige Feuer und spielt mit der neuen L-Form des zur Küche hin geöffneten Raumes. Der Sims aus Carrara-Marmor verbreitet zurückhaltende Eleganz und greift die Marmorierung des dunklen Fußbodens wie ein Negativ perfekt auf.

Der Umbau hat sich also in jeder Hinsicht gelohnt. Der neue Eckkamin ist nicht nur ein absoluter Blickfang im neuen Heim. Mit seiner innovativen Technologie heizt er dem großen Raum ordentlich ein und verbreitet wohlige Gemütlichkeit.

Sie haben auch so ein Schätzchen und wissen nicht, was Sie tun sollen?
Hier folgen einige Tipps zum Kaminaufbau:

  • Ist ein Umbau geplant, lohnt es sich immer die Kaminsituation gleich mit zu überdenken. Denn beim Abbau entstehen immer Staub und auch Bauschutt. Der Staub stört nicht und der Schutt kann dann in der Regel gleich mit in den Container. Ein Abbau ist aber auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich, er ist dann nur mit etwas mehr Aufwand verbunden.
  • Holen Sie sich Fachberatung. Denn es müssen nicht nur Fragen des Designs, sondern auch einige technische Dinge geprüft werden: Ist der Schornstein passend für einen neuen Kamin? Muss der Anschluss verlegt werden? Benötigen Sie eine externe Frischluftzufuhr? Entspricht der Brandschutz noch der aktuellen Gesetzeslage?
  • Sie möchten das Design Ihres Kamins erhalten? Sprechen Sie mit Ihrem Fachberater über eine Heizkassette. Diese werden individuell angefertigt und angepasst.

Ihr HARK-Kaminstudio vor Ort finden Sie über unseren Studiofinder.

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