Brennholzqualität - Wie erkennt man gutes Brennholz?

Die Brennholzqualität spielt eine wichtige Rolle, wenn eine Feuerstätte problemlos funktionieren soll. Wird ungeeignetes Holz oder feuchtes Holz verwendet kann die Feuerstätte nicht ihre optimale Leistung erbringen. Ungeeigneter Brennstoff sorgt für eine erheblich höhere Umweltbelastung als gut geeignetes und getrocknetes Brennholz. Ebenfalls sollte ein Kaminbesitzer darauf achten, dass keine behandelten Hölzer verfeuert werden. Schäden für die Umwelt und Gesundheit wären nicht auszuschließen.

Welches Holz eignet sich für einen Kamin?

Jedes naturbelassene Holz kann in einer modernen Feuerstätte verfeuert werden. Dabei ist Laubholz jedoch dem Nadelholz vorzuziehen. Laubholz ist weniger harzhaltig und hat eine längere Brenndauer. Beim Wachstum nimmt Nadelholz mehr Wasser auf und wächst schneller. Beim Trocknen verliert das Nadelholz entsprechend viel Wasser und hat ein geringeres Gewicht. Demnach muss ein größeres Volumen verfeuert werden, um den gleichen Heizwert zu erreichen, als bei Laubholz. Soll Nadelholz verfeuert werden, ist es zu empfehlen, es mit Laubholz zu mischen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Heizwerte der einzelnen Holzsorten.

 

Beim Brennholzkauf Holzfeuchte messen

Auf die Feuchte des Holzes sollte unbedingt geachtet werden. Der Brennholzkauf beim Brennstoffhändler oder Bauern ist keine Garantie für ein qualitativ hochwertiges Brennholz welches ausreichend lange gelagert wurde. Im Fachhandel oder bei einem Kaminbauer können Messgeräte um 20 Euro erworben werden, mit denen sich die Holzfeuchte prüfen lässt. Die Restfeuchte von Brennholz sollte weniger als 15-20% betragen. Die Restfeuchte ist ein guter Indikator für die Brennholzqualität.

Holzfeuchte messen für eine optimale Brennholzqualität

Die Holzfeuchte wird im Inneren, in der Mitte eines Holzscheites gemessen. Der Holzspalt sollte unmittelbar vor der Messung in der Mitte gespalten werden. Das Messgerät wird dann quer zur Faserrichtung angesetzt. Die Restfeuchte des Brennholzes muss unter 20 % liegen, ansonsten sollte es nicht in einer Feuerstätte verfeuert werden. Feuchtes Holz hat einen viel geringeren Heizwert als trockenes Holz.

Das im Holz enthaltene Wasser muss unter großem Energieaufwand verdampft werden. Diese Energie steht nicht mehr für die Beheizung des Wohnraumes zur Verfügung. Der Wasserdampf wirkt sich nachteilig auf die Verbrennungstemperatur aus. Diese wird stark herabgesetzt und es kommt zur Bildung von Ruß. Dieser schlägt sich auf der Sichtscheibe der Feuerstätte nieder und muss aufwändig von Hand entfernt werden. Weiterhin vergrößert der Wasserdampf das Volumen der Rauchgase derart, dass diese nicht mehr vollständig durch den Schornstein abgeleitet werden können. Ein Rauchaustritt aus der Feuerstätte ist die Folge. Die verdampfte Flüssigkeit führt ebenfalls zu einer verstärkten Korrosion innerhalb der Feuerstätte. Die Lebensdauer des Kamins verkürzt sich so erheblich.

Kein behandeltes Holz oder Müll verbrennen

Ein Kamin ist keine Müllverbrennungsanlage! Nach den Richtlinien des Bundes-Immissionsschutzgesetzes darf in Feuerstätten nur naturbelassenes, stückiges und unbehandeltes Scheitholz verbrannt werden. Die Verbrennung von Hausmüll oder gar Kunststoff ist verboten. Auch dürfen keine beschichteten Holzreste oder Spanplatten verfeuert werden. Bei der Verbrennung werden Schadstoffe freigesetzt, die der Umwelt, der eigenen Gesundheit, der Feuerstätte und dem Schornstein schaden.

Holzfeuchtemessgeräte bietet Hark ab 25 Euro an: Holzfeuchtemessgerät

  • Fachberatung per WhatsApp und Chat
  • Über 60 Studios bundesweit
  • Bequeme Beratung per Telefon

Sie haben Fragen?

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sie interessieren sich für unsere Produkte?

Vor Ort oder per Katalog.

Sie besuchen unsere Webseite mit dem Internet Explorer. Leider ist die Webseite für diesen Browser nicht optimiert. Um alle Inhalte der Webseite optimal dargestellt zu bekommen, empfehlen wir Ihnen die Verwendung eines anderen Internetbrowsers.