Wie verbrennt Holz?

Die Verbrennung von Holz unterteilt sich in drei Phasen:

1. Phase: Trocknung

In der ersten Phase der Holzverbrennung verdampft das Wasser, das im Holz gebunden ist. Da hierfür viel Energie benötigt wird, sollte nur Holz mit einer Restfeuchte von maximal 20 Prozent verfeuert werden.  

2. Phase: Entgasung

Bei der Entgasung, auch Pyrolyse genannt, gehen die flüchtigen Holzbestandteile bei einer Temperatur von 150 bis 550 Grad Celsius in die Gasphase über. Trockenes Holz besteht zu ca. 85 Prozent aus flüchtigen Bestandteilen. Wenn die Verbrennung nach der Entgasungsphase abgebrochen werden würde, bleiben etwa 14 Prozent des Holzes als Holzkohle übrig.

3. Phase: Oxidation

In der Oxidationsphase reagieren die brennbaren Gase bei einer Temperatur ab 400 Grad Celsius mit dem Luftsauerstoff. Gleichzeitig oxidiert das Gas aus der Holzkohle und setzt weitere Energie frei. Das Endprodukt ist die Asche, die ausschließlich aus nicht brennbaren Bestandteilen besteht. Ihr Anteil an dem Gesamtvolumen des eingesetzten Holzes beträgt je nach Rindenanteil 0,5 bis 1 Prozent.

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