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Wie kriege ich die Scheibe sauber?

Kaminscheibe verrußt

Viele Kaminbesitzer glauben, dass mit ihrem Kamin oder Kaminofen etwas nicht stimmt, wenn sich Ruß an der Sichtscheibe niederschlägt oder Rauch aus dem Feuerraum austritt. Die Ursachen sind jedoch meist in äußeren Umständen oder falscher Bedienung zu suchen.

Häufige Ursachen für eine verrußte Kaminscheibe

Verbrennungsrückstände, die sich an den Sichtscheiben niederschlagen, können mehrere Ursachen haben. In der Regel werden sie nicht durch einen technischen Defekt hervorgerufen. Meistsind es Kleinigkeiten bei der Bedienung der Feuerstätte, die zu einer Verrußung der Kaminscheibe führen und den Spaß am eigenen Kamin oder Kaminofen trüben.

Die häufigsten Ursachen für verschmutzte oder verrußte Kaminscheiben haben wir für Sie zusammengestellt.

  • Zu geringen Temperatur: Ruß braucht ca. 300 °C, um zu verbrennen. Zu wenig Brennstoff, eine zu starke Drosselung oder eine zu geringe Luftzufuhr können zu einer niedrigeren Temperatur des Kaminfeuers führen und damit die Verrußung der Scheibe begünstigen.
  • Falsche Einstellung der Luftregler: Holz wird überwiegend mit Luft von oben verbrannt (Sekundär- und Tertiärluft), Kohle hingegen mit Luft von unten (Primärluft).
  • Schlechte Qualität oder Auswahl des Brennstoffs: Holz mit zu hoher Restfeuchte (> 20 %) verbrennt schlecht und erzeugt viele Rückstände. Kohle enthält mehr Schwefelanteile als Holz. Nadelholz hat mehr Harzanteile als Laubholz.
  • Falsche Brennstoff-Größe und -Anordnung: Holz sollte möglichst liegend im Glutbrett verbrannt werden (kein Hohlbrand). Es brennt von oben nach unten, weshalb das feine Anzündholz über den Holzscheiten platziert werden sollte.
  • Unzureichende Verbrennungsluftzufuhr: Über die Umgebungsluft oder eine externe Luftzufuhr aus dem Freien muss genügend Sauerstoff für die Verbrennung bereitgestellt werden. Lüftungsanlagen,die im Aufstellraum einen Unterdruck erzeugen können (Dunstabzugshaube, kontrollierte Wohnraumlüftung), benötigen besondere Beachtung.
  • Falsche Abmessungen des Abgassystems: Für die Ableitung der Rauchgase ist es wesentlich, dass das Abgassystem (Rauchrohr und Schornstein) zunächst mit genügend Brennstoff und geöffneten Luftreglern auf Betriebstemperatur gebracht wird. Für die dauerhaft gute Funktion sind die Länge und Bauart von Rauchrohr und Schornstein sowie die Lage der Schornsteinmündung wichtige Faktoren.
  • Keine regelmäßige Reinigung: Der Kamin/Kaminofen und der Abgasweg müssen, je nach Nutzungsintensität, genügend oft gereinigt werden. Detaillierte Infos dazu finden Sie hier: Kaminofen reinigen

Ausreichend Verbrennungsluft zuführen, um ein verrußen der Scheibe zu verhindern

Ganz ohne Niederschlag von Rückständen läuft die Verbrennung zumeist auch unter den besten Bedingungen nicht ab. Wie viel Niederschlag entsteht, ist neben den vorgenannten Bedingungen natürlich auch von der Brennraumgröße und der technischen Konstruktion von Feuerraum, Auskleidung und Verbrennungsluft-Einspeisung abhängig. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Kaminofen-Besitzer dazu neigen, die Sauerstoffzufuhr zu stark zu drosseln. Wie schon erwähnt, ist es besser, die Leistung der Feuerstätte über die Holzmenge zu steuern.

Ob die Verbrennung in Ihrer Feuerstätte sauber und mit geringem Niederschlag abläuft, lässt sich an verschiedenen Faktoren festmachen.

Anhaltspunkte für eine saubere Verbrennung

  • Das Holz brennt mit langer, deutlich sichtbarer Flamme.
  • Die Abgasfahne ist nicht oder kaum zu sehen.
  • Es entsteht feine, weiße Asche.

Indizien für eine schlechte Verbrennung

  • Im Feuerraum bilden sich starke Teer- und Rußablagerungen.
  • Die Asche ist dunkel verfärbt und hat somit einen hohen Anteil an unverbranntem Brennstoff.
  • Die Rauchfahne ist auffallend weiß (feuchter Brennstoff) oder besonders dunkel.

Kaminscheibe verrußt?

Mit diesen Produkten wird die Scheibe wieder sauber

Tipps gegen eine verrußte Kaminscheibe

Die meisten modernen Feuerstätten verfügen über eine Sekundärluft-Regelung. Damit die Scheibe und Feuerraumauskleidung weitgehend frei von Ablagerungen bleiben, darf die Sekundärluft nicht geschlossen werden. Das Holz sollte immer genügend Sauerstoff für eine optimale Verbrennung zur Verfügung haben. Nur dann kann es sauber und ohne Rußbildung verbrennen.

Für eine rußfreie Kaminscheibe ist die Restfeuchte des verwendeten Brennholzes ebenfalls von großer Wichtigkeit. Beträgt die Restfeuchte mehr als 20 % muss ein großer Teil der bei der Verbrennung frei werdenden Energie für die Verdunstung des hohen Wassergehalts aufgewendet werden. Daraus resultiert eine geringere Verbrennungstemperatur und die Kaminscheibe verrußt.

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